Neuseeland - Seine Geschichte und Entwicklung

Diese Chronologie verschafft einen kurzen Überblick über eine ereignisreiche Vergangenheit eines einzigartigen Landes.

Machen Sie eine kleine Lesereise durch die Geschichte Neuseelands

Beginnend bei Entdecker Kupe im Jahre 925 bis zum Waitangi Vertrag in Jahre 1840 hier auf Seite 1,


... um das Jahr 925

Der Polynesische Seefahrer und Entdecker Kupe erreicht aus seiner Heimat Hawaiiki kommend, Neuseeland.
Er nennt das neu entdeckte Land Aotearoa - "Land der langen weißen Wolke".


... um das Jahr 1150

folgen Whatonga und dessen Großvater Toi den Spuren des Neuseeland Entdecker Kupe.


Die große Flotte trifft in Neuseeland ein.
Webber, John, 1751-1793 :Tereoboo, king of Owyhee, bringing presents to Capt Cook. [1784]. J. Webber del. B T Pouncy sc. [London, 1784], Ref. C-131-061

... im Jahre 1350

Die "Große Flotte" mit polynesischen Siedlern trifft, vermutlich aus tahitianischen Regionen kommend, in Neuseeland ein.

Die neuen Siedler der großen Flotte treffen in dem neuen Land auf die Moriori Kultur, welche in den folgenden Jahren durch die fortschrittlichere Kultur der Maori zum großen Teil zerstört wurde.

Historiker sind sich jedoch unklar über einen genauen Zeitpunkt der ersten Siedlungswelle.
Selbst die "Große Flotte" Theorie wird in Frage gestellt.


Der Niederländische Seefahrer Abel Janszoon Tasman
McDonald, James Ingram, 1865-1935 :Abel Tasman, who discovered New Zealand in 1642. Ref.A-044-006

... im Dezember 1642

Der niederländische Seefahrer Abel Janszoon Tasman entdeckt mit 2 Schiffen, der Heemskerk und Zeehaen, die Westküste Neuseelands.
Er nennt das Land Staatenland, das aber später in Nieuw Zeeland abgeändert wird.
Zu einem späteren Zeitpunkt wird das Meer zwischen Australien und Neuseeland sowie eine im Norden der Südinsel gelegene Bucht, die Tasman Bay, nach ihm benannt.

Im Jahre 1603 wurde Abel Janszoon Tasman in dem Dorf Lutjegast, der heutigen niederländischen Provinz Groningen, geboren.
1642 erhielt Abel Tasman vom Repräsentanten der niederländischen Ostindienkompanie Anthony van Diemen den Auftrag, das unbekannte „Südland“, die Terra Australis, zu finden und zu erforschen.
Eher zufällig entdeckte Tasman während seiner Expedition im Süden eine Insel, das spätere Tasmanien.
Von Tasmanien aus erreichte er im Dezember 1642 Neuseeland, wobei es zu einem Auseinandersetzung mit den Maori kam.
Vier Seeleute aus seiner Mannschaft verstarben bei diesem Zwischenfall.

Erst 127 Jahre später sollte der englische Seefahrer und Entdecker James Cook den Kontinent Australien und Neuseeland genauer erforschen.


... im Jahre 1643

Ein Teil der neuseeländischen Küste erscheint mit dem Namen "Nova Zeelandia" auf gedruckten Weltkarten und Globen.


Der britische Seefahrer Kapitän James Cook
Holland, Nathaniel Dance (Sir) 1734-1811 :Captain James Cook 1779] / N. Dance pinx.; sculpt apud J S Klauber Augusta. 1798 PUBL.0023-001

... am 8. Oktober 1769

Der britische Seefahrer Kapitän James Cook erreicht mit seinem Schiff Endeavour die Ostküste Neuseelands und legte Anker in der Einfahrt zu einem kleinen Fluss in Tuuranga-nui (heute Poverty Bay, nahe Gisborne).
Bei der folgenden Neuseeland Umsegelung kartierte er innerhalb von sechs Monaten insgesamt 3800 Kilometer Küstenlinie.
Dabei durchsegelte er die später nach ihm benannte Cookstraße.
Neuseeland wurde von Ihm als Doppelinsel identifiziert.

James Cook wurde am 27. Oktober 1728 als Sohn eines einfachen Arbeiters im englischen Yorkshire geboren.
Mit 18 Jahren wurde er Seemann auf einem Kohletransportschiff. 1755 trat er als einfacher Matrose der Kriegsmarine bei, wo er sich bis zum Seeoffizier hochdiente.
1768 wurde Cook zum Leutnant und zum Kommandanten der "Endeavour" befördert.
Berühmtheit erlangte er durch seine dreimalige Weltumsegelungen, bei der er den pazifischen Ozean auf seinen Expeditionen genaustens kartographierte.

1770 erreichte Cook als erster Europäer die Ostküste von Australien, die Botany Bay in Neuholland.

James Cook wurde im Februar 1779 bei kriegerischen Auseinandersetzungen durch hawaiianische Ureinwohner getötet.


... am 17. Dezember 1769

Der französische Entdecker Jean-François-Marie de Surville wirft Anker bei Spirit's Bay.
Der Entdecker de Surville wie auch Cook umsegeln die Ostküste Neuseelands im Dezember 1769 zur gleichen Zeit, ohne einander zu begegnen.


Walfänger, Robbenjäger und Entdecker in Neuseeland
Artist unknown :A race for a whale. [1861] Ref.PUBl-0161-001

... im Jahre 1790

Nach der Besiedlung Australiens begannen Walfänger und Robbenjäger Neuseeland als Basis nutzen.

Ab 1790 bis weit in die Mitte des 19. Jahrhunderts war Walfang in Neuseeland die erste und auch bedeutendste Ausbeutung von natürlichen Ressourcen durch Europäer.


Die Maori leiden erstmals ernsthaft unter einer eingeschleppten Epidemie.


... im Jahre 1800

Erstes Aufkommen von Siedlern und Händler vor allem entlang der nördlichen Küste von Neuseeland.


... im Jahre 1806

Die ersten europäischen Frauen kommen in Neuseeland an.


Der Britische Missionar Samuel Marsden
Samuel Marsden (1765 - 1838), Ölgemälde von Joseph Backler. Ref. G-620

... im Jahre 1814

Der Britische Missionar Samuel Marsden, Anhänger der anglikanischen Church Missionary Society, traf in der Bay of Islands ein und gründete 1815 in Rangihoua die erste Missionsstation in Neuseeland.

Samuel Marsden, geboren am 25. Juni 1765 in Farsley / Yorkshire / England, war ein anglikanischer Geistlicher, Viehzüchter und als Missionar der Church Missionary Society (CMS) im Bundesstaat New South Wales im Süd-Osten Australiens tätig.

Als herausragende, einflussreiche und manchmal umstrittene Persönlichkeit war er die treibende Kraft hinter der Gründung der anglikanischen Missionsstationen in Neuseeland im frühen 19. Jahrhundert.

Thomas Kendall und William Hall, zwei aus London angeworbene Missionare, wurden von Marsden nach Neuseeland geschickt, um Möglichkeiten und Bedingungen für sein Missionsprojekt auszukundschaften.

Zusammen mit den Maori Klan Chefs Ruatara, Hongi Hika, Korokoro und Tui einigte Marsden sich zur Missionierung und zum Handel.

Am 23. Dezember 1814 segelte Marsden mit der Brigg Active in Richtung Bay of Islands und zelebrierte bereits einen Tag später seine erste christliche Messe.

Marsden machte Neuseeland von nun an zu seinem wichtigsten Projekt und besuchte die Nordinsel wiederholt in den Jahren 1819, 1820, 1823, 1827 und 1830.

Seine siebte Reise im Jahr 1837 sollte seine letzte sein. Er starb ein Jahr später am 12. Mai 1838 in Windsor in New South Wales und wurde auf dem Friedhof der Kirchengemeinde in Parramatta beerdigt.


Maori Hongi Hika Häuptling des Stammes Ngapuhi
The Rev Thomas Kendall and the Maori chiefs Hongi and Waikato, Ölgemälde von James Barry. Ref.G-618

... im Jahre 1820

Maori Hongi Hika, Häuptling des Stammes Ngapuhi, besucht zusammen mit Thomas Kendall England und trifft sich mit König Georg IV. Er erhält zahlreiche Geschenke.

Im Jahre 1820 begleiteten Hongi und der junge Maori Waikato den Missionar Thomas Kendall nach Cambridge, England, um mit Professor Samuel Lee bei einer Zusammenstellung eines Maori-Wörterbuchs zu helfen.
Überall wo Hongi auftrat, erzielte er eine große Aufmerksamkeit und bekam schließlich eine Audienz bei Georg IV.
Von König Georg erhielt er zahlreiche Geschenke, unter anderem ein Kettenhemd und einige Musketen, wobei die Waffen bei weitem nicht die Anzahl entsprach, die er benötigte.
Auf seiner Rückreise über Sydney veräußerte Hongi außer dem Kettenhemd alle Geschenke und beschaffte sich somit reichlich Waffen und Munition.


Musketen Kriege der Maori
Robley, Horatio Gordon, 1840-1930 :New Zealander. 1864 Ref.E-023-010

... im Jahre 1821

Höhepunkt des Musketen Krieg  unter den Maori-Stämmen.

Der Häuptling des Maori Volksstamms Ngapuhi, Hongi Hika, wird in der Regel als Verantwortlicher für den Beginn der Musketen Kriege gesehen.
Auslöser war vermutlich die Niederlage der Schlacht von Moremonui im Jahre 1807 oder 1808 unter der Führung von Hongi Hika.
Obwohl einige Krieger des Ngapuhi Stammes mit Musketen bewaffnet waren, wurden sie von Kämpfern des Ngati Whatua mit traditionellen Handwaffen überrannt und besiegt.
Dies war möglich, da die Ngati Whatua die Zeit nutzten, während die Ngapuhi ihre Musketen nachluden.
Hongi überlebte, indem er sich in einem Sumpf versteckte, aber sein Onkel und zwei seiner Brüder wurden getötet.
Er fühlte sich in der Pflicht, diese Niederlage zu rächen.

Kurz nach seiner Rückkehr am 11. Juli 1821 in die Bay of Islands mobilisierte Hongi, gestärkt durch eine beachtliche Anzahl an Musketen, seine Krieger und zog in den fogenden Jahre gegen zahlreiche Stämme in den Krieg.
Dieser Schub für Hongis Waffen Arsenal veränderte nicht nur das Gleichgewicht der Mächte im Norden der Nordinsel Neuseelands.
Es veranlasste eine Gewaltspirale und ein Wettrüsten unter den Stämmen, das Konsequenzen für Jahrzehnte haben würde.
Ab den 1830er Jahren waren die meisten Maori Stämme schwer bewaffnet.
Im Jahre 1827 wurde Hongi bei einem Kampf gegen die Ngati Uru in Whangaro von einer Musketen Kugel schwer verwundet. Er erlag seiner Verletzung, teilweise gelähmt, im März 1828.


Der französische Entdecker Louis Isidore Duperrey
J S C Dumont d'Urville, commandant l'expedition de l'Astrolabe, Lithografie von Antoine Maurin. Ref.B-052-010

... im Jahre 1824

Der französische Entdecker Louis Isidore Duperrey besucht die Bay of Islands.
Jules Sébastien César Dumont d'Urville (späterer Polarforscher) hatte an zweiter Stelle das Kommando über diese Expedition.

• Louis Isidore Duperrey, geboren am 2. Oktober 1786 in Paris, gestorben 1865, war ein französischer Entdecker, Seefahrer und Kartograph.
Duperrey war Kommandant einer der bedeutendsten französischen Reisen des 19. Jahrhunderts.
Zwischen 1822 und 1825 besegelte er mit dem Schiff La Coquille den südlichen Pazifik.
Eine große Sammlung ethnographischer und wissenschaftlicher Daten waren das Ergebnis dieser Südamerika und Pazifische Inseln Expedition.

• Jules Sébastien César Dumont d'Urville, französischer Seefahrer und Polarforscher, wurde am 23. Mai 1790 in Condé sur Noireau, Normandie, Frankreich, geboren.
Während seiner Karriere in der Marine entwickelte Dumont d'Urville sein Interesse an Linguistik und Botanik.
Bei einer Expedition im südpazifischen Raum zwischen 1826 und 1829 wurden Teile Neuseelands von ihm neu kartiert.
Die Einteilung Ozeaniens in Melanesien und Mikronesien geht auf einen Vorschlag Dumonts aus dem Jahr 1832 zurück und ist bis heute im allgemeinen Sprachgebrauch zu finden.
Er verstarb am 8. Mai 1842 als Passagier beim Eisenbahnunfall von Versailles gemeinsam mit Frau und Kind.
Nördlich der Südinsel Neuseelands wurde die D’Urville Insel nach ihm benannt.


Britischer Resident James Busby
McDonald, James Ingram, 1865-1935 :James Busby, British Resident, 1830. 1903. Ref.A-044-008

... im Jahre 1833

Der Brite James Busby (beteiligte sich 1840 am Zustandekommen des Waitangi Vertrages) landet in der Bay of Islands, in seiner Eigenschaft als offizieller britischer Resident.


James Busby, geboren am 7. Februar 1802 in Edinburgh, Schottland, studierte Weinanbau in Frankreich, bevor er seine Eltern 1824 nach New South Wales, Australien, begleitete.

Bei einer späteren Rückkehr nach England im Jahre 1831 und zahlreichen Berichten und Publikationen über Weinanbau und Neuseeland sah das Colonial Office in Busby den richtigen Mann, die aufkommenden Probleme in Neuseeland zu lösen.

Als British Resident in New Zealand hatte er zahlreiche Aufgaben, unter anderem die Sicherheit britischer Siedler und Händler zu gewährleisten und Missionare zu unterstützen.
Des Weiteren sollte Busby Assistenzdienste für Kriegsschiffe nach ihrer Ankunft leisten und Verbrechen von Europäern gegen Maori verhindern.

Im Jahre 1840 sollte Busby am Zustandekommen des Waitangi Vertrages maßgeblich durch die Ausarbeitung des Vertrages mit James Freeman beteiligt gewesen sein.

Busby wurde auch bekannt als Vater des australischen und neuseeländischen Weinbaus und Gründer eines der bekanntesten Weinregionen in Australien, das Hunter Valley,

Er starb am 15. Juli 1871 in Penge, England.


... im Jahre 1834

Rund 25 Stammesführer aus den nördlichen Regionen treffen sich auf Busbys Initiative hin, um aus drei von ihm zur Auswahl gestellten Flaggen eine auszuwählen, die für die Vereinigung aller Maori Stämme stehen soll.


... im Jahre 1835

Erklärung der Unabhängigkeit durch die Declaration of Independence of New Zealand, unterzeichnet von 35 nördlichen Chiefs.


Der Franzose Bischof John Baptiste Francis Pompallier
Allom, Albert James, 1825-1909 : Photographs from the Allom collection of Edward Gibbon Wakefield papers. Ref.1/2-031744-F

... im Jahre 1837 / 1838

Die New Zealand Association wird 1837 von Edward Gibbon Wakefield gegründet.

John Baptiste Francis Pompallier gründet 1838 die erste Maristen-Mission in Hokianga.


• Edward Gibbon Wakefield, geboren am 20. März 1796 in London, war britischer Staatsmann wie auch Diplomat und an der Kolonialisierung Australiens und Neuseelands beteiligt.

Sein Interesse galt der Thematik zur Kolonialisierung neuer Länder.
In seine Büchern „A letter from Sydney“ und „A view of the art of colonization“ behandelte er Theorien zur Kolonialisierung

Mit seinen entwickelten Ideen und der Gründung der New Zealand Association im Jahre 1837, trug er maßgeblich zur Kolonialisierung und zur Förderung der Selbstverwaltung Neuseelands bei.
Die New Zealand Association, ein bedeutendes Handelsunternehmen, wird britischen Bürgern Grund und Boden verkaufen, um die Besiedlung Neuseelands voran zu treiben.

Wakefield starb 1853 in Wellington.

• Der Franzose Jean-Baptiste François Pompallier war der erste römisch katholische Bischof in Neuseeland.
Pompallier, geboren am 11. Dezember 1802 in Lyon wurde 1836 zum Apostolischer Vikar für Westozeanien und Bischof von Maronea ernannt.

Besonders hervorzuheben ist seine Rolle bei der Unterzeichnung des Vertrages von Waitangi im Jahre 1840 durch Einladung von Gouverneur Hobson.
Mit der Unterstützung vieler Maori-Führer bestand er darauf, dass dem Vertrag eine Klausel hinzugefügt werde, die das Recht der Religionsfreiheit für alle und den freien und gleichberechtigten Schutz für Maori und andere religiöse Sitten garantieren würde.


William Hobson Mitverfasser des Waitangi Vertrages
McDonald, James Ingram 1865-1935 :[Captain William Hobson] 1913. Ref.G-826-1

... im Jahre 1839

William Hobson wird unter der britischen Herrschaft in Neuseeland angewiesen, mit den Maori entsprechend in Verhandlungen zu treten. Zugleich ist er Mitverfasser des Waitangi Vertrages.
Colonel William Wakefield kommt an Bord der "Tory" mit Anweisungen seines Bruders Edward, um so viel Land wie möglich für zukünftige Kolonisten zu kaufen.

William Hobson, geboren am 26. September 1793 in Waterford, Irland, trat im Alter von 9 Jahren in die Royal Navy ein. Auf seiner weiteren Navy Karriereleiter wurde er 1806 zum Midshipman befördert und schließlich im Jahre 1834 zum Kapitän ernannt.
Als im Jahre 1837 von James Busby darauf hingewiesen wurde, Kriege und Konflikte unter den Māori Stämmen in Neuseeland könne britische Siedler gefährden, wurde Hopson sofort von Gouverneur Bourke sofort nach Neuseeland geschickt.
Kurz nach seine Ankunft traf sich Hopson mit verschiedenen Maori Chiefs, um die Situation zu klären und britische Siedler zu schützen. 1838 segelte er nach England zurück und erstattete Bericht.
Im Jahre 1839 wurde Hobson zum britischen Konsul von Neuseeland ernannt, mit der Befugnis, gerecht und fair mit den Maoris für die Anerkennung der britischen Souveränität über ihr Territorium zu verhandeln.
Am 5. Februar 1840 traf Hobson mit Maori-Häuptlingen in Waitangi zusammen, wo sie einen Vertrag unterzeichneten, durch den die Häuptlinge die Souveränität an Großbritannien abgaben.
Als Gegenleistung erhielten sie Garantien über ihre Länder und Besitztümer und bekamen Rechte als britische Untertanen zugesprochen.
Nach knapp zwei Jahren Amtszeit als Gouverneur verstarb er im Alter von 49 Jahren in Auckland an einem Schlaganfall.


Neuseeland Jahr 1840 Vertrag von Waitangi
King, Marcus, 1891-1983 :The signing of the Treaty of Waitangi, Feb 6th, 1840 [Wellington, Free Lance] 1939. Ref.C-033-007

... im Jahre 1840

Der 6. Februar 1840 gilt als Gründungsdatum Neuseelands.
In Waitangi, einem kleinen Ort auf der Nordinsel, wurde ein Vertrag zwischen der britischen Krone und einer Abordnung von Maori-Häuptlingen unterzeichnet.

Mit dem Vertrag von Waitangi gaben die Maori ihre Souveränität auf und wurden britische Staatsbürger.
Den Maori wurde garantiert, dass sie Land, Grundstücke und andere Besitztümer behalten durften.
Das britische Königreich versprach den Maori, ihr Eigentum zu schützen, ihre Rechte gegenüber den Siedlern zu verteidigen um somit eine Basis für Frieden, Partnerschaft und Gleichberechtigung zwischen den Maori und europäischen Einwanderern zu bilden.


In den darauffolgenden Jahren wurde der Vertrag von Waitangi zur Quelle neuer Auseinandersetzungen.


Quelle der Abbildungen: Mit freundlicher Genehmigung der Alexander Turnbull Library, Wellington, National Bibliothek Neuseeland